Eselige Redensarten

Eselige Redensarten

Es gibt doch einige eselige Redensarten und der arme Esel zieht dabei immer den Kürzeren:

  • vom Pferd auf den Esel kommen
  • Der Esel geht voran! (De Gschider git na, de Esel blibt sta)
  • einen Esel zu kämmen haben  (Verpflichtungen haben, selten)
  • Der Esel nennt sich selbst / immer zuerst
  • Man kann aus einem Esel kein Rennpferd machen
  • Wenn man den Esel nennt, kommt er gerennt (wämer vom Tüfel redt)
  • dastehen wie Buridans Esel; wie Buridans Esel sein
  • Ein Esel schimpft / schilt / nennt den anderen Langohr
  • störrisch / stur / bockig wie ein Esel / Maulesel sein
  • Dich hat der Esel im Galopp verloren!
  • Wenn es dem Esel zu wohl ist / wird, geht er aufs Eis (tanzen)
  • etwas kann / würde / möchte man keinem Esel ins Ohr schütten / kippen / gießen
  • wie ein Esel / Ochs / Ochse am / vorm / vor dem Berg stehen; dastehen wie ein Esel / Ochs / Ochse am / vorm / vor dem Berg
  • den Esel meinen, aber den Sack schlagen; den Sack schlagen und den Esel meinen; den Sack schlägt man, den Esel meint man; man schlägt den Sack und meint den Esel

Quelle: Der Redensarten-Index